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Olari Elts

Music Director & Chief Conductor Estonian National Symphony Orchestra
Artistic Director Sinfonietta Rīga

Olari Elts' Leidenschaft für eine unverwechselbare und ideenreiche Programmgestaltung hat ihm in der internationalen Musikszene große Anerkennung eingebracht. Seit 2020 ist er Music Director and Chief Conductor des Estonian National Symphony Orchestra, und ab der Saison 2026/27 übernimmt er die Position des Artistic Director der Sinfonietta Rīga.

Als Gastdirigent war Olari Elts bei namhaften Klangkörpern zu erleben, darunter das Gewandhausorchester, da Finnish Radio Symphony Orchestra, das Danish National Symphony Orchestra, das Rotterdam Philharmonic Orchestra, das Radio Filharmonisch Orkest, das BBC Symphony Orchestra, The Hallé, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Ulster Orchestra, das Orchestre Philharmonique de Radio France, dsa Orchestre National de France, das Orchestre National de Lyon, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dsa Polish National Radio Symphony Orchestra, das Budapest Festival Orchestra, das Orchestre symphonique de Québec, das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, das Seoul Philharmonic Orchestra, die Auckland Philharmonia und das Melbourne Symphony Orchestra.

Zu seinen geschätzten musikalischen Partner:innen zählen Gautier und Renaud Capuçon, Brett Dean, Isabelle Faust, Nicolas Altstaedt, Alban Gerhardt, Kirill Gerstein, Ilya Gringolts, Martin Grubinger, Stephen Hough, Lucas & Arthur Jussen, Simone Lamsma, Bomsori Kim, Alexander Melnikov, Daniel Müller-Schott, Daniel Lozakovich, Antoine Tamestit und Christian Tetzlaff.

In der Saison 2026/27 führt Olari Elts das Estonian National Symphony Orchestra durch seine Jubiläumssaison zum hundertjährigen Bestehen. Auf dem Programm stehen Beethoven, Mahlers Sinfonie Nr. 3, „Also sprach Zarathustra" von Richard Strauss sowie Musik einiger der beliebtesten Komponist:innen Estlands. Die Saison beinhaltet große internationale Tourneen durch Europa und Südkorea mit Konzerten in Seoul, Bucheon, Salzburg und Graz. Als Artistic Director der Sinfonietta Rīga eröffnet Elts seine Antrittssaison rund um drei zentrale Themen: Beethoven, „Riga – the Musical Capital" und „Joie de Vivre". Darüber hinaus kehrt er an der Seite von Isabelle Faust zum Iceland Symphony Orchestra zurück sowie zum Helsinki Philharmonic Orchestra, zum Tampere Philharmonic Orchestra, zur Tapiola Sinfonietta und zum Taipei Symphony Orchestra.

Als engagierter Fürsprecher zeitgenössischer baltischer und nordischer Musik hat Olari Elts eine viel beachtete Diskografie mit Werken zahlreicher führender Komponist:innen der Region aufgebaut. Seine Einspielung von Kaija Saariahos „True Fire" mit Radio France wurde 2024 mit dem Gramophone Award in der Kategorie Contemporary Recording ausgezeichnet und unterstreicht einmal mehr seine herausragende Rolle in der zeitgenössischen Musik. Zu den jüngsten Veröffentlichungen zählen ein Album mit der Musik des preisgekrönten norwegischen Komponisten Øyvind Torvund in Zusammenarbeit mit dem Oslo Philharmonic Orchestra sowie Einspielungen von Werken Kalevi Ahos mit dem Antwerp Symphony Orchestra und der Kymi Sinfonietta für BIS Records. Zu seinen Einspielungen gehören außerdem Heino Ellers sinfonische Dichtungen und das Violinkonzert mit Baiba Skride und dem Estonian National Symphony Orchestra sowie eine gefeierte Reihe von Aufnahmen mit Werken von Erkki-Sven Tüür beim Label Ondine mit der Tapiola Sinfonietta, darunter das Bratschenkonzert mit Lawrence Power, die Sinfonie Nr. 5 und das Akkordeonkonzert „Prophecy" mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra. Zu den weiteren Höhepunkten seiner Diskografie zählen die Violinkonzerte von Borgström und Schostakowitsch mit Eldbjørg Hemsing und den Wiener Symphonikern sowie eine von der Kritik gefeierte Einspielung Brahms-inspirierter Werke von Detlev Glanert und Luciano Berio mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra.

Olari Elts hat sich auch im Opernfach einen Namen gemacht und dirigierte Werke wie „Eugen Onegin", Mozarts „Don Giovanni" und „Idomeneo" sowie Berlioz' „La Damnation de Faust". Genreübergreifend gastierte er gemeinsam mit der Tallinner Theatergruppe NO99 im Konzerthaus Berlin mit einer Theaterkonzert-Produktion, die Mendelssohn und Shakespeares „Ein Sommernachtstraum" verband. Zum 100. Geburtstag Bernsteins dirigierte Olari Elts den Film „On the Waterfront" mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg. In der vergangenen Saison nahm er die gefeierte halbszenische Produktion von „Macbeth" des Estonian National Symphony Orchestra wieder auf, in Zusammenarbeit mit dem Estonian Drama Theatre.

Olari Elts war von 2007 bis 2020 Principal Guest Conductor des Estonian National Symphony Orchestra und hatte dieselbe Position von 2011 bis 2014 beim Helsinki Philharmonic Orchestra inne. Von 2018 bis 2022 war er Artistic Advisor der Kymi Sinfonietta und von 2006 bis 2011 des Orchestre National de Bretagne, von 2007 bis 2010 Principal Guest Conductor des Scottish Chamber Orchestra und von 2001 bis 2006 Chief Conductor des Latvian National Symphony Orchestra.

SAISON 2026/27


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"Olari Elts lässt die Wiener Symphoniker in beiden Violinkonzerten als verlässlichen Partner agieren, dessen Spiel mit dem der Solistin trefflich harmoniert. Auch er ist ein Musiker, der es versteht, die einzelnen Klänge in große Bögen einzubetten."

Norbert Florian Schuck, Klassik heute, 18.05.2018

"Es ist das zu spüren, was viele andere Gruppierungen vermissen lassen: die Kombination von Experimentierfreude und Spiellust, die hier dokumentiert ist. Das ist auch Olari Elts zu danken, der durch die Feingliedrigkeit seiner farbenreichen Interpretation den Raum dafür schafft."

Simon Haasis, Klassik.com, 24.04.2018

"Elts knetet mit entschiedener Zielstrebigkeit ungezählte Herrlichkeiten aus dem Erstling des erst 26-jährigen Tschaikowski. Und das Gewandhausorchester um Sebastian Breuninger zieht bereitwillig mit. An allen Ecken und Enden, ob in den wunderbaren Holzbläser-Soli oder im edlen Klang der Gruppen und Register: Besser aufgehoben und zärtlicher gepflegt ist diese magische Symbiose aus Schönheit und Traurigkeit kaum vorstellbar. Ausführlicher Applaus."

Leipziger Volkszeitung, Peter Korfmacher, 21.01.2017

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