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Seong-Jin

Cho

Piano

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Seong-Jin Cho

Seong-Jin Cho hat sich weltweit als einer der führenden Pianisten seiner Generation etabliert und zählt zu den markantesten Künstlerpersönlichkeiten der heutigen Musikszene. Mit seiner natürlichen Musikalität und vollendeten Kunst vereint sein bedachtes und poetisches, virtuoses und farbiges Klavierspiel Lebendigkeit mit Feinheit, getragen von einem außergewöhnlich ausgeprägten Sinn für Balance. Für seine expressive Ausdruckskraft und seine erhellenden Interpretationen wird er international gefeiert.

Weltweite Aufmerksamkeit erlangte Cho 2015 mit dem Ersten Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau; seither hat seine Karriere einen rasanten Aufstieg erlebt. Anfang 2016 unterzeichnete er einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon, und 2023 wurde ihm der Samsung Ho-Am Prize in the Arts für seine herausragenden Verdienste um die klassische Musik verliehen. Als vielgefragter Künstler arbeitet Cho mit den renommiertesten Orchestern der Welt zusammen, darunter die Berliner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Wiener Philharmoniker, das London Symphony Orchestra, das Royal Concertgebouw Orchestra und das Boston Symphony Orchestra. Zu den Dirigent:Innen, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitet, zählen Myung-Whun Chung, Gustavo Dudamel, Daniel Harding, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Gianandrea Noseda, Sir Antonio Pappano, Sir Simon Rattle, Santtu-Matias Rouvali, Esa-Pekka Salonen und Lahav Shani. In der Saison 2024/25 war Cho Artist in Residence der Berliner Philharmoniker, in der Saison 2025/26 Artist Portrait des London Symphony Orchestra.

In der Saison 2026/27 ist Seong-Jin Cho Fokuskünstler bei ProArte Hamburg und tritt im Lauf der Saison in einer Reihe von Projekten an den führenden Spielstätten Hamburgs auf. Zu den Höhepunkten zählen Konzerte mit dem Czech Philharmonic unter Semyon Bychkov, ein Duoabend mit Augustin Hadelich und ein Solo-Rezital. Darüber hinaus kehrt er unter anderem zu den Berliner Philharmonikern mit Elim Chan, dem Royal Concertgebouw Orchestra mit Joana Mallwitz, dem Orchestre de Paris mit Robin Ticciati und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Daniel Harding zurück, mit dem er die deutsche Erstaufführung von Donghoon Shins Klavierkonzert spielt, das eigens für ihn geschrieben wurde. In den USA kehrt Cho zu großen Orchestern zurück, darunter das Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons und das Cleveland Orchestra unter Santtu-Matias Rouvali. Nach Konzerten in Taiwan und Japan 2025/26 begibt sich Cho erneut mit dem Czech Philharmonic und Semyon Bychkov auf eine große Europatournee. Zudem tritt er in Korea mit den Wiener Philharmonikern und Tugan Sokhiev auf.

Auch mit Rezitalen ist Cho stark gefragt und tritt in den renommiertesten Konzertsälen der Welt auf, darunter der große Saal des Concertgebouw Amsterdam, der Musikverein Wien, die Alte Oper Frankfurt, das KKL Luzern, die Sala Santa Cecilia, das Théâtre des Champs-Élysées, das Rudolfinum, die Suntory Hall Tokio, das Festival International de Piano de la Roque d'Anthéron, die Carnegie Hall und das Verbier Festival. In der Saison 2024/25 würdigte Cho den 150. Geburtstag von Maurice Ravel und führte dessen gesamtes Solo-Klavierwerk auf, unter anderem im Wiener Konzerthaus, in der Elbphilharmonie Hamburg, im Barbican Centre London, bei der Celebrity Series in der Boston Symphony Hall, in der Walt Disney Hall Los Angeles und in der Carnegie Hall. In dieser Saison kehrt er an bedeutende Häuser zurück, darunter die Carnegie Hall, die Walt Disney Concert Hall Los Angeles, Vivo Performing Arts in der Boston Symphony Hall, die Philharmonie Berlin und die Alte Oper Frankfurt. Im Festspielhaus Baden-Baden gibt er zudem sein Rezital-Debüt.

Chos jüngste Einspielung für die Deutsche Grammophon würdigt Ravels 150. Geburtstag und präsentiert das gesamte Solo-Klavierwerk sowie die Klavierkonzerte des Komponisten, gemeinsam mit dem Boston Symphony Orchestra und Andris Nelsons. Das Projekt ist Chos erste vertiefte Auseinandersetzung mit dem Gesamtwerk eines einzelnen Komponisten; das Solo-Klavierwerk wurde 2025 mit einem OPUS KLASSIK in der Kategorie „Instrumentalist:in des Jahres" ausgezeichnet. Zu den früheren Veröffentlichungen zählen sein Soloalbum „The Handel Project" (2023) sowie Chopins Klavierkonzert Nr. 2 und die Scherzi mit dem London Symphony Orchestra und Gianandrea Noseda (2021). Sein erstes Album hatte er zuvor mit demselben Orchester und Dirigenten aufgenommen, mit Chopins Klavierkonzert Nr. 1 und den vier Balladen. Sein Soloalbum „The Wanderer" erschien 2020 mit Schuberts „Wanderer-Fantasie", Bergs Klaviersonate op. 1 und Liszts Klaviersonate h-Moll. 2017 erschien zudem ein Debussy-Soloalbum, 2018 folgte ein Mozart-Album mit dem Chamber Orchestra of Europe und Yannick Nézet-Séguin. Alle Alben sind beim Yellow Label erschienen und wurden weltweit von der Kritik gefeiert.

1994 in Seoul geboren, erhielt Seong-Jin Cho mit sechs Jahren ersten Klavierunterricht und gab mit elf Jahren seinen ersten öffentlichen Klavierabend. 2009 wurde er zum bis dahin jüngsten Gewinner des Internationalen Klavierwettbewerbs Hamamatsu in Japan. 2011 gewann er mit 17 Jahren den Dritten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Von 2012 bis 2015 studierte er bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris. Heute lebt Cho in Berlin.

SAISON 2026/27


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"(...) ein absoluter Meister in der Präzision von Texturen mit vielen Farbschattierungen und Anschlägen; auch ein erfahrener Jongleur, der die barocke Lebendigkeit respektiert und gleichzeitig die Mittel eines modernen Klaviers nutzt, um die Aura der Musik zu erwärmen und zu erweitern."

The Times, Geoff Brown, 22.02.2023

"Cho schwelgte in dem Charme und der unendlichen Vielfalt von Texturen und tänzerischen Rhythmen und wuchs bei jeder Gelegenheit über sich hinaus - eine inspirierte Aufführung eines Werks, das nichts anderes verlangt."

Bachtrack, Chris Garlick, 14.02.2023

"Als wäre das alles noch nichts gewesen […], spielte er als Zugabe die Schlussvariationen aus Händels E-Dur-Suite, und er spielte sie atemberaubend."

FR.de, Judith von Sternburg, 29.01.2023

"Denn wann hat man zuletzt einen derart intensiven Klavierabend gehört, in dem es in jedem Moment knisterte und man dem Interpreten förmlich an den Fingern hing."

Westfälische Nachrichten, Christoph Schulte im Walde, 20.09.2022

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