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Yefim Bronfman

International anerkannt als einer der gefeiertsten und angesehensten Pianisten unserer Zeit, zählt Yefim Bronfman zu den wenigen Künstler:innen, die von Festivals, Orchestern, Dirigent:innen und Konzertreihen regelmäßig gefragt sind. Seine souveräne Technik, seine Kraft und seine außergewöhnliche lyrische Begabung finden bei Presse und Publikum gleichermaßen Anerkennung.

Nach erneuten Gastspielen bei den Sommerfestivals in Vail und Tanglewood beginnt seine Saison mit dem St. Louis Symphony Orchestra und endet mit der Abschlusswoche der San Francisco Symphony. Mit Orchestern in Nordamerika kehrt er zurück nach Chicago, Los Angeles, New York, Philadelphia, Houston, Pittsburgh, Washington, D.C., Nashville, San Diego, Buffalo, Fort Wayne und Kalamazoo. Neben einer Rückkehr zum Israel Philharmonic Orchestra ist er in Europa mit Orchestern in Berlin, München, Paris, Genf, Mailand, Turin, Athen und Lyon zu erleben.

Bronfman arbeitet regelmäßig mit einer illustren Riege von Dirigenten zusammen, darunter Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Gustavo Dudamel, Charles Dutoit, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Alan Gilbert, Vladimir Jurowski, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen, Jaap van Zweden, Franz Welser-Möst und David Zinman. Sommerengagements führen ihn regelmäßig zu den großen Festivals in Europa und den USA. Dem Kammermusikrepertoire stets aufgeschlossen, hat er unter anderem mit Pinchas Zukerman, Martha Argerich, Magdalena Kožená, Anne-Sophie Mutter und Emmanuel Pahud musiziert. 1991 gab er gemeinsam mit Isaac Stern eine Reihe von Konzerten in Russland, seine ersten öffentlichen Auftritte dort seit seiner Emigration nach Israel im Alter von 15 Jahren.

Für seine Solo-, Kammermusik- und Orchesteraufnahmen vielfach gelobt, wurde Bronfman sechsmal für einen GRAMMY® nominiert und gewann 1997 gemeinsam mit Esa-Pekka Salonen und dem Los Angeles Philharmonic für die Einspielung der drei Klavierkonzerte von Bartók. Sein umfangreicher Aufnahmekatalog umfasst Werke für zwei Klaviere von Rachmaninow und Brahms mit Emanuel Ax, sämtliche Klavierkonzerte von Prokofjew mit dem Israel Philharmonic und Zubin Mehta, eine Schubert/Mozart-CD mit den Zukerman Chamber Players sowie den Soundtrack zu Disneys „Fantasia 2000". Zu seinen jüngsten CD-Veröffentlichungen zählen Magnus Lindbergs Klavierkonzert Nr. 2, das 2014 für einen GRAMMY® nominiert war, für ihn in Auftrag gegeben und mit dem New York Philharmonic unter Alan Gilbert beim Label Da Capo eingespielt; Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 mit Mariss Jansons und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks; die Recital-CD „Perspectives", die seine Ernennung zum „Perspectives"-Künstler der Carnegie Hall in der Saison 2007/08 begleitete; sowie Einspielungen sämtlicher Beethoven-Klavierkonzerte und des Tripelkonzerts gemeinsam mit dem Geiger Gil Shaham, dem Cellisten Truls Mørk und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter David Zinman beim Label Arte Nova/BMG.

Auf DVD erhältlich sind inzwischen seine Aufführungen von Liszts Klavierkonzert Nr. 2 mit Franz Welser-Möst und den Wiener Philharmonikern aus Schönbrunn 2010 bei Deutsche Grammophon; Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 mit Andris Nelsons und dem Royal Concertgebouw Orchestra vom Lucerne Festival 2011; Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3 mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle beim Label EuroArts sowie beide Klavierkonzerte von Brahms mit Franz Welser-Möst und The Cleveland Orchestra (2015).

Geboren in Taschkent in der Sowjetunion, emigrierte Yefim Bronfman 1973 mit seiner Familie nach Israel, wo er beim Pianisten Arie Vardi studierte, dem Leiter der Rubin Academy of Music an der Tel Aviv University. In den USA studierte er an der Juilliard School, der Marlboro School of Music und dem Curtis Institute of Music bei Rudolf Firkušný, Leon Fleisher und Rudolf Serkin. Er erhielt den Avery Fisher Prize, eine der höchsten Auszeichnungen für amerikanische Instrumentalist:innen. 2010 wurde er zudem mit dem Jean Gimbel Lane Prize in Piano Performance der Northwestern University ausgezeichnet und 2015 mit einer Ehrendoktorwürde der Manhattan School of Music.

SAISON 2026/27 

DIESE BIOGRAFIE WURDE MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON OPUS3 ARTISTS ZUR VERFÜGUNG GESTELLT


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